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Editor's Letter: Hallo butterMAG!



Hallo, Hi, Wow und Herzlich Willkommen auf butterMAG. Als wir vor ein paar Wochen das erste Mal über die Idee zu diesem, unserem Spielplatz sprachen, den wir später mit den Aggregatzuständen soft und hart, und den Adjektiven geschmackstragend, streichzart und sättigend assoziieren sollten, fiel uns höchstens im Traum ein, dass das hier mal so schön aussehen und ganz professionell einen Countdown zum Launch haben würde. Denn butterMAG begegnete uns tatsächlich zum ersten Mal im Traum. Alles fing mit einer Telegram-Nachricht von Sirka an Jana an:


Sirka: Jana! Ich hab heute nacht geträumt, wir hätten einen Blog zusammen. Das war so cool!

Er war wie ein digitales Magazin, ich habs geliebt


Jana: omg so cool!

wie hast du davon geträumt? wie sah der traum aus?


Sirka: Super real, so dass ich aufgewacht bin und mir gewünscht habe wir machen das wirklich. Wir hatten so einen working space und ich bin regelmäßig nach Hildesheim gejettet. Es ging um fashion, Literatur, Kapitalismuskritik, empowernde Frauen und wir haben regelmäßig spannende Menschen interviewt 🙀


Jana: oh lord

das klingt nach was was wir machen würden

mega geil einfach


Sirka: Ich bin grad Kurz davor das wirklich zu machen omg 😭

Wie würden wir uns wohl nennen?


Aber mal zurückgespult: Es ist 2014, wir haben das erste Semester in Hildesheim hinter uns, Sirka als Kreative Schreiberin, Jana als Kulturwissenschaftlerin. Wir lernen uns im Projektsemester kennen, in dem wir Performances entwickeln, wir arbeiten zusammen, treffen uns aber erst 2019 das erste Mal ganz alleine auf einen Kaffee und fragen uns, warum wir das nicht schon viel eher gemacht haben. In unseren beiden Köpfen ist der Wunsch einfach mal was zu machen. An diesem Tag fahren wir gemeinsam E-Scooter in Hannover.

Vom Unterbewusstsein zum Traum zur Telegram-Nachricht dauert es ein weiteres halbes Jahr. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, schrieb Hermann Hesse, was er nicht erwähnte, sind die Zweifel, die Ungewissheit, die so ein Anfang außerdem mit sich bringt. Ob es noch so ein Magazin, noch so einen Blog überhaupt braucht, der von zwei weißen cis Frauen der Mittelschicht geschrieben wird, war nur eine der Fragen, die uns beschäftigt hat. Unser erster Impuls war “Nein, um Gottes Willen”, unser zweiter die Erinnerung, wie oft wir beide immer wieder damit konfrontiert wurden, dass die eigene Stimme, die eigene Perspektive gar nicht so wichtig sei. Genau diese Hemmung, dieses Gesagt-bekommen-haben wollen wir überschreiten. Und weil der Kapitalismus sagt “live your dreams” haben wir weitergesponnen, geschrieben, gebrainstormed. Dabei herausgekommen ist ein Ort, an dem wir über Dinge schreiben können, die uns bewegen, Haltung zeigen, genau so wie spielen und uns ausprobieren. Wir beide sind im Schreiben zu Hause und laden Euch ein, mit uns in unserem Wohnzimmer abzuhängen. Gelegentlich in der Küche, um tiefenpsychologischen Gedankengänge nachzuhängen, im Schlafzimmer, um Serien zu besprechen oder auf dem Balkon, um einfach mal die Aussicht zu genießen. Hier schaffen wir Platz für alles, was uns interessiert, inspiriert oder beschäftigt, wir können sortieren und dekorieren, und vielleicht auch mit Euch darüber ins Gespräch kommen: Über Popkultur und Politik, über Mode als Ausdrucksform, Feelings und Feminismus, Intersektionalität, Literatur und so Dinge, die sich eben in unseren Köpfen drehen, was immer das sein mag - ohne hadern, ohne zu viele Zweifel, ohne die Frage “Braucht’s das jetzt?”. Gespickt mit einer ordentlichen Portion (Kapitalismus)Kritik, die die Dinge und unsere Privilegien hinterfragt, wollen wir nicht das nächste Onlinemagazin sein, das Euch das Gefühl gibt das schöne Sofa zu brauchen, dessen Preis sechs unserer Monatsgehälter umfasst, sondern unsere Lebensrealitäten auf den Tisch bringt. Und die anderer Menschen: Auch für sie soll es auf butterMAG den Raum geben über Dinge zu sprechen, die sie beschäftigen. Ganz nach dem Motto: Butter bleibt auf ihrem Teller, butterMAG schaut über den Tellerrand.

Dabei werden wir nicht im 24h-Stunden-Takt Artikel und die neuesten Updates der aktuellen Fashion Week liefern können. Auch hier bleibt es spielerisch: Mit einer gewissen Stetigkeit, werden wir aber vor allem immer dann posten, wenn uns etwas in den Sinn kommt.


Sirka: Ich hab zur Feier des Tages soeben die schönste Butterdose überhaupt gekauft lol

Und Butter


Jana: geil ey

zeig mal


Sirka: *Foto der Butterdose*


Jana: ohh die ist aber wirklich schön


Sirka: Diese Butterdose...ich hab sie gesehen und gedacht, ich kann jetzt eigentlich keine Butterdose kaufen, nur weil wir das butterMAG machen aber naja…


Jana: immer wichtig ne schöne butterdose zu haben

meine meinung


In diesem Sinne: Herzlich Willkommen auf butterMAG!

Schön, dass Ihr da seid!

Jana & Sirka

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